Bundeswehrteam bei den 7th CISM MILITARY WORD GAMES in WUHAN/CHINA – Relay und letzter Wettkampf

Am letzten Wettkampftag standen die Staffelwettbewerbe auf dem Programm. In zwei Waldstücken, vielen Anbauflächen, Obstplantagen und mit moderaten Höhenmeter wurde bei angenehmen Temperaturen um die letzten Medaillen gekämpft. Um den Wettkampf live verfolgen zu können wurde jeder Sportler, wie auch bei der Mittel- und Langdistanz, mit einem GPS Sender ausgestattet. Auf der Strecke und an einigen Posten hatte der Veranstalter Kameras postiert und präsentierte die Aufnahmen im Zielbereich auf einer großen LED Wand. Dadurch konnte der spannende Kampf um die Medaillen live mitverfolgt werden.

Bei den Männern konnte Matthias Kyburz (Schweiz) am vorletzten Posten den bis dahin in Führung liegenden Dmitrii Tcvetkov (Russland) einholen. Er gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab und führte dadurch das schweizer Team mit wenigen Sekunden Vorsprung vor Russland und Frankreich zum Sieg.

Die zwei deutschen Herrenstaffeln erbrachten solide Leistungen.

Unsere beiden Startläufer kamen mit dem Gelände am besten zu recht und konnten nach einem super Lauf, mit nur einer Sekunde Abstand, an die beiden nächsten Läufer übergeben. Leider hatten die anderen Teammitglieder im feinkupierten Gelände in den Grünstufen ihre Probleme und konnten die Zeiten der Startläufer nicht erreichen.

So erreichte GERMANY I (Steiger, Frieling, Rehner) den 34. Platz und GERMANY II (Karstädt, Rücker, Heininger) den 35. Platz von 45 Staffeln.

Ergebnisse Männer

Schweiz I             1:35:20

Russland I           1:35:32

Frankreich I        1:35:50

Winner Relay Men

Bei den Damen gestaltete sich der Kampf um Platz ähnlich spannend. Hier setzte sich die Staffel Russland I vor Polen I und Frankreich I durch.

Ergebnisse Frauen

Russland I           1:51:20

Polen I                  1:51:43

Frankreich I        1:56:31  

Winner Relay Women

Nun heißt es für das Team die Tage bis zur Abschlussveranstaltung am Sonntag zu genießen und sich Wettkämpfe und Sehenswürdigkeiten in WUHAN anzuschauen.

Das Team bedankt sich recht herzlich bei allen Unterstützern. Hier voran die OL-Vereine, die uns im Rahmen der Vorbereitung auf diese Wettkämpfe ein Training in der Heimat ermöglicht haben. Ebenso sagen wir herzlichen Dank an alle daheimgebliebenen Teammitglieder und vor allem an unsere Familienangehörigen für die großartige Unterstützung.

Bis bald im Wald 😊

Anmerkung von Teammanager:

Der offizielle Sprachgebrauch zu den Vorfällen in der Mitteldistanz ist, dass China ihre Athleten von den Orientierungslaufwettbewerben zurückgezogen hat. Eine Siegerehrung der Mitteldistanz wurde im Rahmen der Staffelwettbewerbe durchgeführt.

Das deutsche Team hat andere Probleme. Die Altersstruktur im Männerbereich ist sehr hoch und in den letzten Jahren konnte keine Frauenstaffel gestellt werden. Es werden dringend junge aktive Soldaten und Soldatinnen benötigt, um in den nächsten Jahren bei der Militärweltmeisterschaften antreten und bestehen zu können. Auf Grund der Abschaffung der Wehrpflicht und der vielen Einsatzverpflichtungen wird es immer schwieriger Personal für die Maßnahmen zu finden. 

Die nächsten Militär Weltmeisterschaften sind schon vergeben.

2020      Schweiz

2021      Dänemark

2022      Polen

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Bundeswehrteam bei den 7th CISM MILITARY WORD GAMES in WUHAN/CHINA – Middle und Long Distance

Auf Grund der Ereignisse der letzten zwei Tage folgt nun erst der Bericht.

Am 20.10.2019 fand die Mitteldistanz statt. Die Damen hatten eine Strecke von 4,3 km mit 310 hm und 14 Posten, die Herren eine Strecke von 5,2 km mit 390 hm und 21 Posten zurückzulegen.

Temperaturen um 28°C, dornige Bäume und viele Grünstufen auf der Karte, machten die Aufgabe nicht einfach. Die Siegerzeiten waren unüblicherweise bei den Damen mit 31 min und bei den Herren mit 35 min angegeben. Auf Grund der Platzierungen der chinesischen Sportler und einigen Beobachtungen während des Wettkampfs im Wald, wurde von 6 Nationen Protest eingelegt. Dieser hatte zur Folge, dass es noch keine Siegerehrung gab und die chinesischen Sportler von allen weiteren Wettkämpfen im Orientierungslauf ausgeschlossen wurden.

Im deutschen Team starteten drei Neulinge zu ihren ersten Militärweltmeisterschaften. Svenja Liebler und Kai Rücker konnten dabei eine sehr beachtliche Leistung erbringen. Marcel Göhler hatte bei seinem ersten WM Start etwas Pech. Beim Stempeln am Sichtposten war der Abstand vom AirChip zur Station zu groß und durch die sehr laute Musik im Zielbereich hatte er das Nichtstempeln nicht bemerkt und hatte im Ziel dadurch leider einen Fehlstempel.

Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht erbrachte Daniel Steiger, der mit diesem Lauf seine bisher beste Platzierung im deutschen Team erreichen konnte.

Frauen:

  1. Rudnaia Anastasiia         Russland             0:39:28
  2. Novikova Iuliia                  Russland             0:39:57
  3. Horni Aleksandra            Polen                    0:41:17

52.   Liebler Svenja                 Deutschland      1:14:44

Männer:

  1. Kyburz Matthias              Schweiz               0:38.00
  2. Howald Florian                 Schweiz               0:38:27
  3. Egger Jonas Emanuel     Schweiz               0:39:55

95.  Steiger Daniel                    Deutschland      1:06:20

118.Rehner Klaus                    Deutschland      1:17:52

119. Frieling Björn                  Deutschland      1:17:56

128. Karstädt Sven                 Deutschland      1:25:38

129. Heininger Daniel            Deutschland      1:25:49

130.  Rücker Kai                       Deutschland      1:26:36

Bereinigte Ergebnisliste

Map Men Middle

Einen Tag später ging es dann ebenfalls bei Temperaturen um die 28°C auf die körperlich fordernde Langdistanz. Die Frauen hatten hier eine Strecke von 6,8 km mit 350 hm und 15 Posten, die Männer eine Strecke von 10,4 km mit 675 hm und 31 Posten zu absolvieren. Auch hier konnten die geplanten Siegerzeiten von 60 min bei den Frauen und 68 min bei den Männern nicht erreicht werden. Selbst Profiläufer mussten bei den vielen Bergaufpassagen gehen. Das sieht man nicht so oft.

Die Ergebnisse des deutschen Teams waren daher auch sehr unterschiedlich. Sehr zur Freude aller konnten sich zwei Männer unter den ersten 100 Läufern platzieren.

Den hohen Temperaturen und den vielen Höhenmetern geschuldet beendete Marcel Göhler seinen Lauf bei Posten 15.

Die Gesundheit geht vor!

Auch Kai Rücker, der in der letzten Startgruppe startete, musste auf der Sichtstrecke vor der letzten Schleife mit nur noch 4 Posten zum Ziel leider vom Teamchef aus dem Rennen genommen werden.

Der Veranstalter konnte für die Rückfahrt leider kein extra Fahrzeug organisieren und somit mussten alle Athleten geschlossen in das Sportlerdorf zurückfahren.

Ergebnisse:

Winner Women Long

Frauen:

  1. Rudnaia Anastasiia         Russland             1:04:28
  2. Kadan Ursula                     Österreich          1:04:42
  3. Roos Elena                         Schweiz               1:06:45

52.  Liebler Svenja                   Deutschland      2:11:48

Map Women Long
Winner Men Long

Männer:

  1. Tcvetkov Dimitrii              Russland             1:22:02
  2. Tranchand Frederic        Frankeich            1:23:14
  3. Ionut Alin Zinca                Rumänien           1:24:06

93.  Frieling Björn                     Deutschland      2:20:20

94.  Rehner Klaus                     Deutschland      2:21:46

102. Karstädt Sven                 Deutschland      2:31:13

112. Heininger Daniel            Deutschland      2:36:42

134. Steiger Daniel                 Deutschland      3:06:50 

Map Men Long

Der heutige Ruhetag dient der Regeneration. Hier heißt es Kräfte zu sammeln und sich auf die Staffel am Mittwoch vorzubereiten.

Das OL-Team der Bundeswehr sendet liebe Grüße in die Heimat und dankt allen Familienangehörigen und den daheimgebliebenen Teammitgliedern für die tolle Unterstützung.

„DANKE!!!“

Teammanger Klaus Rehner

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Bundeswehrteam bei den 7th CISM MILITARY WORD GAMES in WUHAN/CHINA

Vom 18. bis 27. Oktober finden die MILITARY WORD GAMES in WUHAN/CHINA statt. Auch die Bundeswehrmannschaft im Orientierungslauf ist dabei. Leider konnten zwei Athleten aus gesundheitlichen Gründen nicht mit anreisen. Das Team wünscht aus Wuhan gute Besserung. Wir werden euch vermissen.

Die Wettkämpfe beginnen für die Orientierungsläufer mit der Mitteldistanz am Sonntag den 20.10.19. Am Tag darauf finden die Langdistanz und nach einem Ruhetag dann am Mittwoch den 23.10.19 die Staffel statt.

Jetzt heiß es erstmal sich an das Klima, Essen und die Zeitumstellung zu gewöhnen.


„Viele Grüße aus Wuhan in die Heimat!“

Teammanager Klaus Rehner

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CISM-Team präsentiert sich mit neuen Athleten beim 3. CISM-Regionalturnier in POLEN

Mit einer größtenteils neuen und nicht routinierten Besetzung nahm das deutsche OL CISM Team am 3. CISM Regionalturnier in SKWIERZYNA in POLEN, vom 04.06.-08.06.2018 teil.
Bei der Mitteldistanz über 7,2km und 120hm, im welligen und teils stark bewaldeten Gelände dominierte Gastgeber POLEN erwartungsgemäß und machte das Podium bei den Männern in der Reihenfolge Bartosz PAWLAK, Wojciech KOWALSKI und Michal OLEJNIK unter sich aus.
Auch das deutsche Team erbrachte gute Leistungen. So kam OStFw Klaus REHNER als Bester aller Gastnationen in starken 58:17 min ins Ziel. Nur knapp dahinter folgten Hptm Dominique L`HUMEAU in 60:31 min und Hptm Björn FRIELING in 60:52 min.
Bei ihrem ersten CISM Regionalturnier komplettierten OStArzt Kai RÜCKER, Hptm Marcel GÖHLER und OStGefr Robin STERZEL ein insgesamt gutes deutsches Herren-Ergebnis.


Bei den Damen nahmen Frau OFArzt Svenja LIEBLER und Frau StArzt Maria KIEL an ihrem ersten CISM Wettkampf teil und brachten trotz anspruchsvoller Bahn ihre Läufe souverän ins Ziel. Auch hier war das Podium eine rein polnische Angelegenheit. Mit Aleksandra HORNIK, Hanna WISNIEWSKA und Agata STANKIEWICZ gingen alle Medaillen der Mitteldistanz an das Gastgeberland.


Nach einem Ruhe- und Kulturtag wurden die Staffelrennen ausgetragen. Hinter den dominierenden Polen kam es bei den Herren zu dem erwarteten Zweikampf mit der niederländischen Auswahl. In einem spannenden Rennen und etlichen Führungswechsel zwischen den beiden Nationen hatte die Staffel GER I in der Besetzung mit Hptm L`HUMEAU, Hptm FRIELING und OStFw REHNER, dank einer sehr starken Schlussrunde des Teammanagers das bessere Ende für sich und erlangte somit die beste Platzierung der Gastnationen auf dem jeweils 6,3km und 110hm langen Kurs.
Auch die zweite Herrenstaffel konnte erneut die sehr anspruchsvollen Bahnen bewältigen und viele Erfahrungen sammeln.

Die Frauenstaffel erreichte das Ziel sogar als drittbeste Staffel, wurde aufgrund der personellen Verstärkung durch eine polnische Athletin allerdings nicht gewertet.

Map Relay Women

Insgesamt war die Teilnahme am 3. CISM Regionalturnier sehr gewinnbringend und dringend notwendig, um weiter Erfahrungen in anspruchsvollem Gelände zu sammeln, seine Leistungen zu steigern und sich in der internationalen Wettkampfhärte zu üben.

Hintere Reihe von links nach rechts: GÖHLER, RÜCKER, REHNER, FRIELING, KIEL
Vordere Reihe von links nach rechts: L`HUMEAU, STERZEL, LIEBLER

Bericht
L`HUMEAU
Athlet
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